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Die Bewegungsdarstellung
Die neuesten Generationen von Plasmafernsehern wurden von vornherein für die dynamische Bildwiedergabe hergestellt. Das ist auch einer der grossen Unterschiede zwischen der Plasmatechnologie und der LCD-Technik. Die LCD-Technik wurde anfänglich für statische Computeranwendungen entwickelt und immer mehr den neuen Anforderungen angepasst worden. Die Gefahr von Schlieren und Nachzieheffekte gibt es deswegen bei modernen Plasmafernsehern nicht.
Bei einigen älteren Plasmafernsehern kommt es möglicherweise zum False Contour Effekt. Wie eine Neonröhre kennen die Plasmazellen lediglich „ein“ oder „aus“. Für verschiedene Helligkeitsstufen bei der Bildwiedergabe müssen sie mehre hundert Mal gezündet werden. Da unser Auge zu träge ist um die einzelnen Blitze zu erkennen, addiert unser Gehirn die Blitze dann zu konstanten Helligkeitswerten auf. Bei schnellen Bewegungen wandert das Auge mit dem Objekt mit und das Gehirn addiert zum Teil falsche Helligkeitsanteile auf. So entstehen die falschen Konturdarstellungen (False Contour) oder auch die dafür typischen Regenbogenverläufe.
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